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Verkehrsunfall: Geht’s auch ohne Polizei?

Wer auf Nummer sicher gehen wll, sollte nach einem Unfall die Polizei rufen. Foto: VRD/fotolia.com
Wer auf Nummer sicher gehen wll, dass er sein Recht bekommt, sollte nach einem Unfall die Polizei rufen. Foto: VRD/fotolia.com

Nach einem Verkehrsunfall sitzt der Schock meist tief. Wie man sich nach einem Unfall verhalten muss, hat jeder in der Fahrschule gelernt: Unfallstelle absichern und Erste Hilfe leisten gehören bei schweren Unfällen in jedem Fall dazu. Bleibt es bei kleineren Blechschäden, müssen die Beteiligten wenigstens die Personalien austauschen. Aber muss man wirklich die Polizei rufen?

Grundsätzlich gilt: Es besteht in der Regel keine Pflicht, die Polizei zu rufen. Jedenfalls dann nicht, wenn alle Beteiligten damit einverstanden sind. Allerdings müssen die Beteiligten dann selbst alle Feststellungen treffen, die notwendig sind, um den Schaden mit den Versicherungen regeln zu können. Und da beginnen die Schwierigkeiten: Oft ist an der Unfallstelle unter den Beteiligten die Schuldfrage noch klar. Ob der Unfallgegner das aber auch noch so sieht, wenn er den Schaden seiner Versicherung meldet oder ob diese die gleichen Feststellungen trifft, steht auf einem ganz anderen Blatt. Stehen dem Geschädigten dann keine Zeugen zur Verfügung, wird aus einem an sich unstreitigen Unfallhergang für den Geschädigten oft ein zermürbendes Ringen um sein Recht mit der Versicherung des Unfallgegners. Wenn man dann zu allem Übel auch nicht rechtsschutzversichert ist, kann man vor Gericht schnell sein blaues Wunder erleben, denn: Bestreitet der Unfallgegner auch im Prozess den Unfallhergang ist der Geschädigte beweispflichtig. Kann er keinen Beweis antreten, verliert er den Prozess und trägt sämtliche Prozesskosten.

Kann der Geschädigte hingegen auf polizeiliche Ermittlungen Bezug nehmen und eine polizeiliche Verkehrsunfallanzeige vorlegen, sieht der Fall schon viel besser aus. Deshalb ist unsere Empfehlung: Rufen Sie zu Beweissicherungszwecken immer die Polizei – auch wenn das mitunter zeitaufwändig ist und manchmal einiger Überredungskunst bedarf. Und natürlich sollten Sie auch gleich uns anrufen, damit Ihr Schaden schnell reguliert wird.

Ihr Ansprechpartner: Stefan Lüderitz-Ahrens, Leiter Forderungs- und Schadensmanagement, Telefon 05331/9966-87, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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