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Probefahrtkosten auch bei fiktiver Schadenabrechnung zu erstatten

Gehört eine Probefahrt zur ordnungsgemäßen Reparatur, sind die Kosten dafür auch im Rahmen einer fiktiven Schadenabrechnung zu erstatten. Foto: Pictures4you/fotolia.com
Gehört eine Probefahrt zur ordnungsgemäßen Reparatur, sind die Kosten dafür auch im Rahmen einer fiktiven Schadenabrechnung zu erstatten. Foto: Pictures4you/fotolia.com

Steter Tropfen höhlt den Stein. Und so ist es auch eine Strategie der Kfz-Haftpflichtversicherer, schadenrechtliche Phrasen so lange zu wiederholen, bis sie wahr klingen. Eben weil man sie schon so oft gehört hat. Wiederholung prägt sich eben ein. Das weiß jeder, spätestens seit Helene Fischers „Atemlos durch die Nacht“. Lassen Sie sich nicht einlullen. Erfahren Sie bei uns, welche Phrasen die Versicherer dreschen, und wie Sie diese einfach widerlegen:

Gehört eine Probefahrt zur ordnungsgemäßen Reparatur, sind die Kosten dafür auch im Rahmen einer fiktiven Schadenabrechnung zu erstatten, so entschied das Amtsgericht Bad Oeynhausen, Urteil vom 21.01.2019, 24 C 92/18.

Das Gericht hatte über einen Fall zu entscheiden, in dem der Haftpflichtversicherer nicht die Notwendigkeit einer Probefahrt bestritten hat, sondern der Auffassung war, dass diese nichts kosten dürfe. Unter anderem hat die Versicherung vorgetragen, es gäbe Werkstätten, die Kosten für eine Probefahrt nicht in Rechnung stellen würden. Darauf komme es allerdings nicht an, so urteilte völlig richtig das Amtsgericht Bad Oeynhausen. Denn es bleibe der Werkstatt überlassen, ob sie die Probefahrtkosten berechnet oder in anderen Kosten umlegt. Kostenlos ist eine Probefahrt aber so oder so nicht.

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