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Kosten für Reparaturablaufplan erstattungsfähig

Versicherungen möchten häufig einen Reparaturablaufplan. Foto: joyfotoliakid/fotolia.com
Versicherungen möchten häufig einen Reparaturablaufplan. Foto: joyfotoliakid/fotolia.com

Immer wieder kommt es mit Kfz-Haftpflichtversicherern zum Streit über die Reparaturdauer, wenn diese beispielsweise von der Schätzung des Sachverständigen im Gutachten abweicht, und damit über die Höhe der zu erstattenden Nutzungsausfallentschädigung.

Die Versicherung will nicht selten einen sogenannten „Reparaturablaufplan“ von der Werkstatt sehen, aus dem sich ergibt, wann der Auftrag entgegengenommen wurde, wann die Ersatzteile bestellt wurden, wann mit der Reparatur begonnen und wann diese abgeschlossen worden ist. Das stellt für die Werkstatt einen nicht unerheblichen Aufwand dar.

Versicherer müssen die Kosten für einen Reparaturablaufplan erstatten

Zwischenzeitlich hat eine Vielzahl von Gerichten entschieden, dass die Erstellung eines Reparaturablaufplans nicht – wie es die Versicherer gern sehen würden – kostenloser Service der Werkstatt ist: Verlangt ein Haftpflichtversicherer einen Reparaturablaufplan, muss er auch die dafür entstandenen Kosten erstatten. Dieser Grundsatz ist mittlerweile aktuell mehrfach so entschieden worden. Lediglich was die Höhe der Kosten betrifft, sind sich die Gerichte noch nicht so ganz einig: Sie schwanken zwischen 40,00 € und 70,00 € netto.

Ihr Ansprechpartner: Stefan Lüderitz-Ahrens, Leiter Forderungs- und Schadensmanagement, Telefon 05331/9966-87, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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