Vinaora Nivo Slider 3.x

Kosten für einen Reparaturablaufplan sind erstattungsfähig

Kosten für einen Reparaturablaufplan sind erstattungsfähig
Versicherungen wollen Reparaturablaufpläne der Werkstatt meist nicht bezahlen. Das sieht das Amtsgericht anders. Foto: Industrieblick/Stock.Adobe.com

Wenn die Reparatur eines unfallbeschädigten Fahrzeuges länger gedauert hat, als vom Schadengutachter prognostiziert, fordert mancher Versicherer einen sogenannten Reparaturablaufplan an. In der Rechtsprechung ist zwar weitgehend unumstritten, dass die Werkstatt den Aufwand dafür bepreisen und an den Auftraggeber berechnen darf. Diese Kosten versuchen Versicherer aber nahezu regelmäßig zu vermeiden. Sie vertreten den Standpunkt, es sei eine Serviceleistung der Werkstatt, eine Reparaturablaufplan zu erstellen. Kosten dafür entstünden nicht.

Ganz anders sieht das das Amtsgericht Hannover in einem von uns vertretenen Fall: Das Gericht sagt ganz eindeutig: „Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen.“ Entsprechend hat uns das Amtsgericht auf voller Linie Recht gegeben und die Versicherung antragsgemäß verurteilt.  (Amtsgericht Hannover, Urteil vom 11.09.2019, 530 C 6588/19).

Ihr Ansprechpartner

Stefan Lüderitz-Ahrens
Leiter Forderungs- und Schadensmanagement
Telefon 05331/9966-80
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diese Website benutzt Cookies, die für den technischen Betrieb der Website erforderlich sind und stets gesetzt werden. Andere Cookies, die den Komfort bei Benutzung dieser Website erhöhen, der Direktwerbung dienen oder die Interaktion mit anderen Websites und sozialen Netzwerken vereinfachen sollen, werden nur mit Ihrer Zustimmung gesetzt.
Weitere Informationen Ablehnen Einverstanden