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Kfz-Sachverständigengutachten – EVENTUS gewinnt Fall vor Amtsgericht

Bagatellgrenze oder Sonderfall? EVENTUS erstritt für Mandanten die Übernahme der Kosten für einen Kfz-Sachverständigen. Foto: Gina Sanders/fotolia.com
Bagatellgrenze oder Sonderfall? EVENTUS erstritt für Mandanten die Übernahme der Kosten für einen Kfz-Sachverständigen. Foto: Gina Sanders/fotolia.com

Als „Bagatellgrenze“ bezeichnet man bei einem Kraftfahrtschaden die Schadenhöhe, ab deren Erreichen oder Überschreiten der Geschädigte auf Kosten des Unfallverursachers ein Sachverständigengutachten einholen kann.

Seit Jahrzehnten wird die Bagatellgrenze bei 750,00 € festgelegt. Versicherungen wollen diese Grenze nach oben treiben. Vereinzelt sehen Gerichte die Bagatellgrenze heute schon bei 1.000,00 €. 

Versicherung wollte die Kosten von 700 Euro nicht übernehmen

In einem von der EVENTUS Rechtsberatung vertretenen Fall ging es um Reparaturkosten von „nur“ 700,00 €. Die Versicherung des Unfallverursachers wollte wegen Unterschreitens der Bagatellgrenze die Sachverständigengebühren nicht erstatten. Uns ist es aber gelungen, das Amtsgericht Wolfenbüttel davon zu überzeugen, die beklagte Versicherung antragsgemäß zur Erstattung der Sachverständigengebühren zu verurteilen.

Laie und Kfz-Meister konnten den Schaden nicht einschätzen

Es ging um einen Sonderfall: Unser Mandant, ein Laie auf dem Gebiet des Schadenrechts, wusste nach dem Unfall (natürlich) nicht, wie hoch der Schaden an seinem Fahrzeug war und ob er einen Sachverständigen beauftragen sollte. Er fuhr deshalb in die Werkstatt seines Vertrauens. Dort sagte man ihm, wegen des Aufpralls auf die Anhängerkupplung seines Fahrzeuges könne nur ein Sachverständiger beurteilen, wie hoch der Schaden sei. Unser Mandant folgte der Empfehlung der Werkstatt, einen Sachverständigen zu beauftragen, der die Reparaturkosten auf rund 700,00 € schätzte. Es kam, wie es kommen musste: Die Versicherung wollte die Sachverständigengebühren nicht erstatten.

EVENTUS gewinnt Entscheidung vor dem Amtsgericht

Wir haben vor dem Amtsgericht Wolfenbüttel die Sachverständigengebühren eingeklagt. Das Gericht schloss sich unserer Argumentation an, dass ein Laie auf dem Gebiet des Schadenrechts nicht wissen kann, wie hoch ein Schaden ist. Das gilt erst recht, wenn noch nicht einmal ein Kfz-Meister in der Lage ist, diesen belastbar zu schätzen. Entsprechend musste die Versicherung des Unfallverursachers die Sachverständigengebühren in Höhe von 200,00 € zahlen.

Wir freuen uns mit unserem Mandanten, dass er aufgrund der Entscheidung des Amtsgerichts Wolfenbüttel das Geld nicht aus eigener Tasche zahlen musste.

Auch die Fachpresse berichtete über die von uns erstrittene Entscheidung.

Wir setzen uns auch für Ihr Recht ein. Rufen Sie uns an. Ihr Ansprechpartner: Stefan Lüderitz-Ahrens, Leiter Forderungs- und Schadensmanagement, Telefon 05331/9966-80, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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