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Haftung eines Auffahrenden bei Kettenauffahrunfall

Bei einem Auffahrunfall ist grundsätzlich von einem Verschulden des Auffahrenden auszugehen, wenn dieser nicht ein (Mit)verschulden des Vordermanns beweisen kann. Foto: lupoalb68/fotolia.com

Bei einem Auffahrunfall ist grundsätzlich von einem Verschulden des Auffahrenden auszugehen, wenn dieser nicht ein (Mit)verschulden des Vordermanns beweisen kann. Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts München gilt diese Regel bei einem Kettenauffahrunfall nur dann, wenn das vorausfahrende Fahrzeug rechtzeitig hinter seinem Vordermann zum Stehen gekommen ist und sich der Bremsweg des folgenden Fahrzeugs nicht durch einen Aufprall auf das vorausfahrende Fahrzeug verkürzt hat.

EVENTUS Rechtsberatung bei der Bormann „Beach-Party 2017“

Stefan Lüderitz-Ahrens von der EVENTUS Rechtsberatung bei der Beach-Party des Autohauses Gebrüder Bormann. Foto: pivat

Die EVENTUS Rechtsberatung war, in Person des Leiters Forderungs- und Schadenmanagement Stefan Lüderitz-Ahrens, mit einem Stand bei der Beach-Party 2017 des Autohauses Gebrüder Bormann vertreten. Neben den Leistungen der Rechtsberatung wurde vor allem die Unfall-Service-Karte vorgestellt, die seit Kurzem auch an die Kunden des Autohauses verteilt wird.

Neu: Die Unfall-Service-Karte von EVENTUS

Neu: Die Unfall-Service-Karte von EVENTUS

Auch bei einem Verkehrsunfall steht Ihnen die EVENTUS Rechtsberatung mit Rat und Tat kompetent und durchsetzungsfähig zur Seite. Nutzen Sie unseren Service und fordern telefonisch unter 05331/9966-87 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! unsere kostenlose Unfall-Service-Karte an. Diese darf in keinem Portmonee fehlen, damit man sie im Falle eines Falles zur Hand hat. Die Service-Karte hilft Ihnen dabei, nach einem Unfall alle wichtigen Daten zu erfassen – Ihre, die des Unfallgegners und die Beschreibung des Unfallhergangs. So sind Sie später, sollte es zu einer  gerichtlichen Auseinandersetzung kommen, auf der sicheren Seite. Sie haben Fragen oder Anregungen? Rufen Sie uns gerne an!

Schaden beim Abschleppen im Ausland

 Schutzbriefleistung Pannenhilfe kann es zu erheblichen Haftungsunterschieden kommen. Foto: johnnypicture/fotolia.de

Bei der Schutzbriefleistung Pannenhilfe kann es zu erheblichen Haftungsunterschieden kommen, je nachdem, ob die Leistung im In- oder aber im Ausland erbracht wird. Ist für das Ausland lediglich Kostenerstattung vereinbart, haftet die Schutzbriefversicherung des Automobilclubs nicht für Schäden, die beim Abschleppen entstanden sind.

Die Klägerin aus Norddeutschland ist Mitglied eines großen deutschen Automobilclubs, ihr Fahrzeug unterfällt der Schutzbrief-Gruppenversicherung. Bei einer Fahrt in Dänemark kam es zu einem Motorendefekt, so dass die Fahrt nicht fortgesetzt werden konnte. Nach telefonischer Rücksprache mit der Schutzbriefversicherung des Automobilclubs verständigten deren Mitarbeiter ein dänisches Abschleppunternehmen. Beim Abtransport fiel das Fahrzeug versehentlich vom Abschleppfahrzeug, es entstand erheblicher Sachschaden. Diesen will die Klägerin ersetzt bekommen.

Privater Grundstücksbesitzer kann das Auto eines Falschparkers sofort abschleppen lassen

Abschleppen vor Privatgrundstück

Ein privater Grundstücksbesitzer ist in der Regel berechtigt, Falschparker sofort abschleppen zu lassen, ohne die Verhältnismäßigkeit der Maßnahme beachten zu müssen, solange die Maßnahme erforderlich ist, um die Besitzstörung zu beenden.

Der Kläger aus Köln stellte seinen Pkw am Samstag, dem 24.10.2015, um 22:30 Uhr auf einer Parkfläche für Bahnbedienstete in Augsburg ab, die als privater Parkplatz von der beklagten Grundstücksbesitzerin gekennzeichnet ist. Als er am 25.10.2015 um 1:30 Uhr zurückkehrte, war der Pkw nicht mehr da.

Sind Unfallkosten durch die Entfernungspauschale abgegolten?

Durch die Entfernungspauschale werden auch Unfallkosten abgedeckt. Foto: johnnypicture/Fotolia.de

Aufwendungen des Arbeitnehmers für die Wege zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte sind Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit. Zur Abgeltung dieser Aufwendungen ist für jeden Arbeitstag, an dem der Arbeitnehmer die erste Tätigkeitsstätte aufsucht, eine Entfernungspauschale für jeden vollen Kilometer zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte von 0,30 € anzusetzen, höchstens jedoch 4.500 € im Kalenderjahr. Ein höherer Betrag als 4.500 € ist anzusetzen, soweit der Arbeitnehmer einen eigenen oder ihm zur Nutzung überlassenen Kraftwagen benutzt.

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