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Kosten für einen Reparaturablaufplan sind erstattungsfähig

Kosten für einen Reparaturablaufplan sind erstattungsfähig

Wenn die Reparatur eines unfallbeschädigten Fahrzeuges länger gedauert hat, als vom Schadengutachter prognostiziert, fordert mancher Versicherer einen sogenannten Reparaturablaufplan an. In der Rechtsprechung ist zwar weitgehend unumstritten, dass die Werkstatt den Aufwand dafür bepreisen und an den Auftraggeber berechnen darf. Diese Kosten versuchen Versicherer aber nahezu regelmäßig zu vermeiden. Sie vertreten den Standpunkt, es sei eine Serviceleistung der Werkstatt, eine Reparaturablaufplan zu erstellen. Kosten dafür entstünden nicht.

Probefahrtkosten auch bei fiktiver Schadenabrechnung zu erstatten

Gehört eine Probefahrt zur ordnungsgemäßen Reparatur, sind die Kosten dafür auch im Rahmen einer fiktiven Schadenabrechnung zu erstatten. Foto: Pictures4you/fotolia.com

Steter Tropfen höhlt den Stein. Und so ist es auch eine Strategie der Kfz-Haftpflichtversicherer, schadenrechtliche Phrasen so lange zu wiederholen, bis sie wahr klingen. Eben weil man sie schon so oft gehört hat. Wiederholung prägt sich eben ein. Das weiß jeder, spätestens seit Helene Fischers „Atemlos durch die Nacht“. Lassen Sie sich nicht einlullen. Erfahren Sie bei uns, welche Phrasen die Versicherer dreschen, und wie Sie diese einfach widerlegen:

Verbringungskosten und UPE-Aufschläge – Ende des Kürzungsdramas in Sicht? Im Amtsgerichtsbezirk Salzgitter offenbar ja!

Auch bei fiktiver Schadenabrechnung sind Verbringungskosten und UPE-Aufschläge erstattungsfähig. Foto: tina7si/fotolia.com

Unter dem Begriff Verbringungskosten versteht man die Kosten, die entstehen, wenn das unfallbeschädigte Fahrzeug im Rahmen der Unfallinstandsetzung in eine Lackiererei oder in einen Karosseriebetrieb verbracht werden muss. Es handelt sich also quasi um Transportkosten, die der Werkstatt entstehen, um das Fahrzeug zur Ausführung bestimmter Arbeiten von A nach B zu transportieren.

Unfalldatenspeicherung: Wie das Hinweis- und Informationssystem Unfallbeteiligten zum Nachteil wird

Unfalldatenspeicherung: Wie das Hinweis- und Informationssystem  Unfallbeteiligten zum Nachteil wird

Bei einem Verkehrsunfall werden Daten des Geschädigten zu dessen Fahrzeug, wie zum Beispiel das Kennzeichen und/oder die Fahrzeugidentifizierungsnummer (FIN) an das Hinweis- und Informationssystem (HIS) übermittelt. Dieses System dient den Versicherungsunternehmen zur Unterstützung der Sachverhaltsaufklärung bei Versicherungsfällen unter Rückgriff auf frühere Schadenfälle sowie der Bekämpfung von Versicherungsmissbrauch. Die Daten werden zu einem späteren Zeitpunkt von dem jeweiligen Versicherer abgefragt und genutzt, wenn das Fahrzeug an einem weiteren Schadenfall beteiligt ist.

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